Lymphologie

Grundlegende Informationen

Der Körper des Menschen verfügt über ein Lymphgefäßsystem. Es hat die Aufgabe, Eiweiße, die die Blutbahnen verlassen haben, aufzufangen und wieder in die Blutbahnen des Körpers zurückzuführen.

Wie eine „Müllabfuhr“ transportiert das Lymphgefäßsystem pro Tag zwei bis vier Liter Lymphe aus dem Gewebe ab - eine Mischung aus Eiweiß, Stoffwechsel- und Entzündungsprodukten, Fett und Wasser. Die Lymphknoten fungieren dabei als kleine „Klärwerke“, die die Lymphflüssigkeit reinigen.

Ist der Abtransport der Lymphe durch die Lymphgefäße gestört, bleibt eiweißreiche Flüssigkeit im Gewebe zurück und eine Schwellung entsteht - das sogenannten Lymphödem.

Störungen des Lymphsystems

Eine Störung des Lymphgefäßsystems kann ohne erkennbare Ursachen entstehen (sogenanntes primäres Lymphödem) oder aber infolge von Operationen, Bestrahlung, Infektionen, Verletzungen oder Tumorwachstum (sogenanntes sekundäres Lymphödem). Diese Ödeme können noch verstärkt werden durch Bewegungsmangel und Übergewicht.

Hat man den verdacht, an einem Lyphödem erkrankt zu sein, sollte dringend ein Facharzt aufgesucht werden. Dieser wird die Art des Lymphödems feststellen und Therapiemaßnahmen einleiten. Zu den Therapiemaßnahmen gehören:

Verlauf der Kompressionstherapie

Die Kompressionstherapie beginnt mit einer Entstauungsphase, in der nach jeder Lymphdrainage mit Kurzzugbinden ein Kompressionsverband angelegt wird. In der weitere Therapie wird der erreichte Entstauungsstatus durch Kompressionsstrümpfe gehalten.

In der Kompressionstherapie werden flachgestrickte Kompressionsstrümpfe mit Naht verwendet. Diese werden nach Maß gefertigt.

Geschultes Personal aus unserem Hause berät Sie gerne und wird für eine optimale Anpassung der Kompressionsstrümpfe sorgen.